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Einweihung Sitzgruppe 2020

Einweihung Sitzgruppe 2020
1. Oktober 2020

Ganz offiziell und doch im kleinen Kreis

fand die Einweihung der neuen Sitzgruppe im kleinen Steinbruch im Kirchenrückwald am Rande von Unterhof statt.

Eingeladen waren die Erbauer dieser hölzernen Garnitur, alles Männer, deren Leben seit Kindertagen tief mit dem Dorf und seiner Umgebung verwurzelt ist

Da ist einmal Wolfgang Laier, der auch Vorsitzender des Heimatvereins Unterhof ist, so wie Karl Grimm, Friedbert Grimm, Bernhard Roth, Eckhard Soldwedel und Elke Grimm, die während der gesamten Bauphase mit ihrem guten Vesper bei den Männern für eine solide Arbeitsgrundlage sorgte.

Unser Förster Herr Richter, der das Baumaterial, eine vom Sturm gefällte Roteiche, zur Verfügung stellte und das ganze Unternehmen unterstützte und begleitete.

Nicht zu vergessen, eingeladen war auch unser Bürgermeister Herr Glasbrenner.

Bis auf Eckhard Soldwedel, der in Urlaub war, trafen sich die Eingeladenen an einem Freitagnachmittag im September auf dem Platz am Steinbruch.

Überraschung!

Der Tisch war geschmückt wie eine Tafel, wie man sie nur im Wald vorfinden kann, bunt, nicht mehr ganz Sommer mit einer Ahnung auf den bunten Herbst mit seinen Früchten und Farben. Getränke und ein Vesper standen bereit.

Bei so einer Einweihung gibt es immer Worte, große Worte, lobende Worte, Worte, die einen schmunzeln lassen oder gar nachdenklich machen.

Die Worte, die dort gesprochen wurden, hatten einen Grundkonsens: Gemeinschaftlich etwas schaffen, etwas bewahren und erhalten, von der Idee bis zur Verwirklichung, ohne im Hintergrund ein kommerzielles Ziel zu verfolgen. Der Aufbau der Sitzgruppe, die Gestaltung des Geländes drum herum und der Aufstieg zum Steinbruch dienen ausschließlich dem Gemeinwohl. Den Menschen, die in unserem Dorf leben und all denen, die in ihrer Freizeit Ruhe und Erholung in diesem Wald und an solchen Orten suchen und finden.

Wolfgang Laier erklärte der kleinen Runde der Gäste noch einmal wie aus einer Idee, in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit das Werk an diesem Platz entstand.

Herr Richter betonte die Vielfältigkeit und Schönheit dieses Waldes und dass der kleine Steinbruch jetzt mehr denn je eine Bereicherung dafür sei.

Für Bürgermeister Glasbrenner war diese gemeinschaftliche Arbeit der Männer und Frauen im Heimatverein Unterhof wieder ein Beweis, dass ehrenamtliches, bodenständiges Wirken und Schaffen die Grundlage einer lebendigen Gemeinde ist. Gemeinsam war hier wieder einmal etwas Großartiges gelungen.

Die drei Redner waren sichtlich stolz auf diese gelungene Arbeit. Nun konnte angestoßen werden!

Der Inhalt der Gespräche, die dort unter den Bäumen im Wald geführt wurden, könnte ganze Bücher füllen. Geschichten aus der Jugend der Männer, die an diesem Ort, in diesem Wald, im Dorf so manchen Jugendstreich ausgeheckt haben. Die Gruppe wurde zum Abend hin zwar immer kleiner, die Erzählungen dafür immer bunter und abenteuerlicher. Für jeden gab es noch ein Geschenk.

Karl Grimm hatte in seiner Drechselwerkstatt eine Variation von unterschiedlichen Kreiseln hergestellt. Jeder der Anwesenden durfte sich einen aussuchen. Besonders gefreut hat dieses Geschenk unseren Bürgermeister, der eine Vorliebe für diese sich drehenden Kunstwerke hat. Wer mehr über den kleinen Steinbruch im Wald erfahren möchte und über seine Veränderung, der findet alles darüber weiter unten auf dieser Seite.

Für den Verein G. Krewing-Rambausek

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